Schon in Zeiten der Gaslaternen erkannte man das Licht im Dunkeln so manchen Vor und Nachteil hatte. Gerade das wandelnde Stadtvolk unternahm so manchen Weg in das Dunkle.

Das uralte Dorf Schwabing anno 1782 nach mindestens 1100 Jahren Bestand hatte im Jahre 1782 um die 500 Seelen gezählt. Unter dem Einfluss stadtflüchtiger Liebhaber des naturhaften Landlebens nahm im zwölten Jahrhundert seins Landlebens geradezu die Bevölkerung sprunghaft zu an. Damals mit noch mit Gaslaternen. Im Jahre 1882 aber verzehnfachte sich das Dorf auf 5000 Einwohner. Das  war einem Anstieg der Elektrischen Beleuchtung, schon lange vor der Elektrizitätsausstellung in München am 26.Feb.1883 und am 26.Feb. 1989 zu ist so manche Straßenbeleuchtung zu verdanken. Damit hat man den Burgfrieden besser sehen können, als mit den damaligen Gaslaternen. Auf Grund dessen hat das Licht im Dunkeln für manches gesorgt.


 

Schon weit vor der Erfindung der elektrischen Glühfaden-Lampe hat die Elektrizität auf dem Lande Einzug gehalten. Licht im Dunkel hat so manches verhindert, doch auch der Fortschritt hatte ein für und wieder. Gerade in der Landwirtschaft war der Einsatz eine enorme wie  Erleichterung.

 

 

 


Der Göpel für so manches landwirtschaftliche Gerät.

Zeitzeugen berichten wie der Strom in das Dorf kam, unser Haus hatte sechs Lichtanschlüsse aber keine Steckdosen.Später bekamen wir ein Bügeleisen, das wurde am Lampenanschluss mit einer Schraubfassung angeschlossen.
Für unseren Elektromotor mit Anlasser Bald wurden die Göppel abgeschaft.

Quelle: Aus meiner Jugend, Johann Viertahler


Aus Tradition nachhaltig. Eine andere Geschichte erzählt die Famlie Müller in der vierten Generation

Ein Geschichte ist 200 Jahre alt, sie ist in Ampertal nördlich von Kranzberg in der Reckmühle und handelt von der Mühle bis zum Sägewerk an der Glonn.

Die Reckmühle befindet sich seit 1817 im Besitz der Familie Müller – mittlerweile in der 5. Generation. Anfangs wurde die Reckmühle als Mühlengewerbe betrieben, Ende des 19. Jh. kam dann als zweites Standbein das Sägewerk hinzu.Als das Mühlen-sterben in den 60er Jahren begann wurde das Sägewerk zum Haupterwerb und kurze Zeit später noch durch eine Holzhandlung ergänzt.Versorgt wird das Sägewerk seitdem nahezu vollständig mit „sauberen“ Wasserstrom aus den ehemaligen Mühlenturbinen. Der Nachhaltigkeit wurde im November 2013 durch den Bau einer Fischaufstiegshilfe, welche nun die Durchlässigkeit des Gewässers gewährleistet, nochmals Nachdruck verliehen.

Ausführliches dazu in der Chronik der Familie Müller, denen wir hier nochmals Danken, lesen Sie in 5 Geschichten aus der Zeit die Höhen und Tiefen, so auch sehr großen Kinderreichtum hatte, diese wurden dadurch belohnt mit bis zu 10 Kinder in der Reckmühle.


Q.Familie Müller, Allershausen, Reckmühle, Chronik einer Müllers-Familie,

Q: Alt Schwabing,Hartbrunner und Geschichtswerkstatt

Q. Amperland, Zeitschrift aus Altomünster, Erforschungen im ganzen Ampertal,

h.h.