Die heute in vergleichsweise geringem Umfang vorhandenen Urkunden-, Amtsbuch- und Aktenbestände aus der Zeit vor dem Übergang der Stadt Freising an Bayern 1802/03 geben einen Hinweis auf tief greifende Dokumentenvernichtungen Kassationen. Da die städtischen Verwaltungskompetenzen und damit auch die entsprechende Organisation durch den Einfluss der fürstbischöflichen Zentralbehörden auf das Alltagsgeschehen in der Residenzstadt bis 1803 nur wenig ausgeprägt war, dürfte das Schriftzulaufkommen im Vergleich zu anderen Städten jedoch generell weniger umfangreich ausgefallen sein.

Unter der Regie der beiden Stadtarchivare Norbert Bodenstedt und Wolfgang Grammel kam es zu einer umfangreicheren Übernahme, Ordnung und Verzeichnung von Archivgut der Stadt. Parallel dazu hatte man begonnen, auch nichtstädtisches Archivgut, also solches von Privatpersonen, Firmen oder Vereinen zu übernehmen. ab den 1950er Jahren wurden außerdem die archaischen Sammlungen aufgebaut.


Bericht über die Flurnamen von Josef Scheuerl: (1937-1944)

  • Mühlbach ist in der Nähe von Unterbruck und ist schon urkundlich 1554 genannt,
  • Müllerretz ist ein kleiner Mühlbach der durch Großnöbach fließt,
  • Neubruckacker ist am Oberlauf bei der Amper
  • Lohacker is die Wiese die acht Mahden breit ist,
  • Menzingeracker ist ein Hausname in Großeisenbach,früher eine Lehmgrube,
  • Mesnerwiese, Angerholz und Mitteracker Mooswiese und Moosgasackerl, Hausname beim Mesner

 

Q: Stadtarchiv Freising


r.h.