Das Kirchlein Sankt Leonhard von Jägersdorf mag keine Perle der Kirchenkunst sein, wie sie etwa die Gebrüder Asam geschaffen haben

Die Namensgebung erfolgte hier ebenso wie bei den Flurnamen, der Verband für Orts und Flurnamenforschung kann Ihnen geren Auskunft geben. Der Geschäftsführer Dr. Reinhard Bauer und Herr Dr. Wolf Armin von Reizenstein  geben gerne Auskunft darüber. Etwas aus der Historie ist in dem LInk nachzulesen. Welche Name aus Erbsenacker oder überlassen wir dem Leser hier.In den Blätter für oberdeutsche Namensforschung im 16. Jahrgang ist vieles beschrieben

http://www.mgh.de/geschichte/geschichte-allgemeines/  – Die Fachbibliothek der Monumenta Germaniae Historica bietet ein eigenes Informationssystem.Sie geht zurück auf den Münchner Mittellateiner Ludwig Traube gestorben 1907


Schloss Attenkirchen – Kupferstich Nach Wenig um 1750

 

Schloß Attenkirchen -Kupferstich von Michael Wening, gedruckt um 1750. 2. Auflage.

Die 1. Auflage erschien bereits 1723.

Darstellung : 12,3 × 17,3 cm.
Blatt : 15 × 18,3 cm.

Deutsche Hopfenstraße. – Orte in der Umgebung : Haag an der Amper, Wolfersdorf, Freising, Marzling, Langenbach, Kirchdorf an der Amper,
Nandlstadt, Kranzberg, Au in der Hallertau, Mauern, Schweitenkirchen, Moosburg, Allershausen

Nach dem Abzug der Römer bestimmten über unser Gebiet zwischen Alpen und Donau die Franken. Sie gaben ihm auch den Namen Baiern. Der Name besagt, dass es sich um Menschen handelt, die in Richtung Bajohemum (Bajaheim, Böhmen) wohnen. Die Namensgebung erfolgte hier ebenso wie bei den Flurnamen. Die in Nörtinger Flur in Richtung Ampertshausen gelegenen Äcker heißen Ampertshausener Äcker. Einer Einwanderung, wie in unseren Geschichtsbüchern zu lesen ist, bedurfte es nicht. Da die jungen Männer nicht mehr einberufen wurden, gab es im Laufe von zwei oder drei Generationen eine Überzahl der Heiratsfähigen.

Nachgeborene Bauernsöhne und Töchter zogen nun mit zweirädrigen Ochsenkarren die Flusstäler entlang, rodeten den ihnen von Anführern zugeteilten Grund und gründeten im Abstand von 3 – 4 Kilometern planmäßig ein Dorf mit zwei bis sechs Anwesen. Große Flächen, Wiesen, blieben dabei als Allmende unverteilt, ein aller Dorf-genossen zur Nutznießung gehöriges Land. Im Bistum Freising sind wir in der glücklichen Lage, dass ab 744 die Bischofsurkunden, notarielle Verträge, erhalten sind. Die Jahreszahl ihrer ersten Nennung zeigt nicht die Ortsgründung.

Die Orte bestanden schon viele Zeit vorher, meist schon Jahrhunderte. Ortsnamen der Frühzeit tragen den Namen des Anführers und enden auf –ing: Freising (744 Frigisinga), Zolling (744 Zollinga), Nörting (788 Neritinga, benannt nach Nerito, abgekürzt Nerto), Palzing (807 Palzinga), Wölfing (1078 Welfingin), Itzling (857 Izilinga), Haindlfing (807 Haidolfinga), Eching (866 Eninga). Klangvoll sind die Namen der altbaierischen Edelinge, nach denen diese Orte benannt sind: Frigiso, Nerito, Palzo, Haidulf, Zollo, Echo. Sie zeigen auch, dass die Sprache dem Wandel der Zeit unterworfen ist.


Q: August Alkens, Ausgabe von 1962 – LANDKREIS FREISING S.40 – 44

Q: Monumenta Germaniae: Das Deutsche Institut für Erforschung des Mittelalters in München. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter in München wird durch den Schweizerischen Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung finanziert.

Q: Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e.V. Dr. Reinhard Bauer und Herr Dr. Wolf Armin von Reizenstein


r.h.